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Politik & Wirtschaft
Dez. 13, 2025
Trump: Zölle treiben Aktien auf Rekordhoch
Donald Trump erklärte, dass die US-Aktienmärkte neue Allzeithochs „wegen der Zölle“ erreicht hätten. Die Aussage sorgt für Diskussionen über die tatsächlichen Treiber der Marktentwicklung.

US-Präsident Donald Trump sagte, die Aktienmärkte hätten neue Allzeithochs erreicht und führte diese Entwicklung direkt auf seine Zollpolitik zurück. Laut Trump hätten Handelszölle ausländische Konkurrenz begrenzt, die US-Industrie gestärkt und damit das Vertrauen der Investoren erhöht. Ökonomen und Marktbeobachter bewerten diese Darstellung differenzierter und verweisen zusätzlich auf Faktoren wie Unternehmensgewinne, expansive Geldpolitik, hohe Liquidität sowie globale Kapitalströme, die maßgeblich zur positiven Marktperformance beigetragen haben.
Für die Finanzmärkte sind Trumps Aussagen vor allem politisch relevant, ändern jedoch nicht unmittelbar die fundamentalen Markttreiber. Für den Kryptomarkt ist die Debatte dennoch von Bedeutung. Eine aggressive Zollpolitik kann langfristig Inflationsdruck erzeugen und geopolitische Handelskonflikte verschärfen. Solche Entwicklungen beeinflussen wiederum die Entscheidungen der Federal Reserve. In Phasen steigender Inflation oder politischer Unsicherheit gewinnen Bitcoin und andere Kryptoassets häufig an Attraktivität als alternative Wertspeicher. Gleichzeitig können stark performende Aktienmärkte kurzfristig Kapital aus dem Kryptosektor abziehen.
Insgesamt zeigt Trumps Aussage, wie eng Politik, Makroökonomie und Finanzmärkte miteinander verflochten sind – mit indirekten, aber relevanten Auswirkungen auf digitale Assets.
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