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Dez. 13, 2025
US-Bundesstaaten klagen gegen H-1B-Gebühr
Kalifornien und mehrere weitere US-Bundesstaaten verklagen die Trump-Regierung wegen einer geplanten H-1B-Gebühr von 100.000 US-Dollar. Die Klage zielt auf den Schutz von Arbeitsmarkt, Innovation und Rechtssicherheit.

Mehrere US-Bundesstaaten, angeführt von Kalifornien, haben Klage gegen die Trump-Regierung eingereicht, um die Einführung einer 100.000-US-Dollar-Gebühr für H-1B-Visa zu stoppen. Die Kläger argumentieren, dass die Maßnahme Unternehmen den Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften massiv erschwere und insbesondere Technologie-, KI- und Start-up-Ökosysteme schädige. Kalifornien, als Zentrum des Silicon Valley, sieht seine wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft direkt bedroht. Zudem werfen die Bundesstaaten der Bundesregierung vor, ihre Kompetenzen zu überschreiten und geltendes Einwanderungs- und Verwaltungsrecht zu verletzen.
Für die Finanzmärkte ist der Rechtsstreit relevant, da Tech-Unternehmen stark auf internationale Talente angewiesen sind. Steigende Arbeitskosten und Fachkräftemangel könnten Wachstumserwartungen dämpfen und Investitionen verzögern. Für den Kryptomarkt sind die Auswirkungen indirekt, aber bedeutsam. Ein erschwerter Zugang zu globalem Talent könnte die Entwicklung von Blockchain-Infrastruktur, DeFi-Protokollen und Krypto-Start-ups in den USA bremsen. Gleichzeitig würde eine restriktivere Politik den Trend zur Dezentralisierung verstärken, da Projekte vermehrt auf globale, ortsunabhängige Teams setzen.
Insgesamt unterstreicht die Klage den Konflikt zwischen Migrationspolitik, Innovationsfähigkeit und der globalen Wettbewerbsposition der USA.
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