Politik & Wirtschaft
Dez. 14, 2025
China stockt Goldreserven weiter auf
Chinas Goldreserven sind im November um 30.000 Unzen gestiegen und erreichen nun 2.305 Tonnen. Der Gesamtwert liegt mit 311 Milliarden US-Dollar auf einem neuen Rekordniveau.

China hat seine Goldreserven im November erneut ausgeweitet und weitere 30.000 Unzen hinzugekauft. Damit belaufen sich die offiziellen Bestände nun auf 2.305 Tonnen, was einem Gesamtwert von rund 311 Milliarden US-Dollar entspricht – ein neuer Rekordwert. Die kontinuierlichen Zukäufe unterstreichen Chinas langfristige Strategie, seine Währungsreserven stärker zu diversifizieren und die Abhängigkeit vom US-Dollar zu reduzieren. Bereits seit Monaten baut die People’s Bank of China (PBoC) ihre Goldposition systematisch aus, was von Marktbeobachtern als geopolitisch motivierter Schritt gewertet wird.
Für die Finanzmärkte ist diese Entwicklung ein klares Signal zunehmender Unsicherheit im globalen Währungssystem. Gold profitiert traditionell in Phasen geopolitischer Spannungen und wachsender Zweifel an Fiat-Währungen. Für den Kryptomarkt ist die Entwicklung besonders relevant: Die anhaltenden Goldkäufe stärken das Narrativ von Bitcoin als digitales Pendant zu Gold. Wenn Staaten verstärkt auf harte, wertstabile Assets setzen, rückt auch Bitcoin als knappes, nicht beliebig vermehrbares Gut in den Fokus langfristiger Investoren. Gleichzeitig deutet die Entwicklung auf eine fortschreitende Entdollarisierung hin – ein Umfeld, das Kryptowährungen strukturell unterstützt.
Insgesamt zeigt Chinas Goldstrategie, dass der globale Wettbewerb um Wertspeicher an Intensität gewinnt – mit positiven Langzeitimplikationen für digitale Assets.
Politik & Wirtschaft
Weitere Nachrichten lesen