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Dez. 17, 2025
Grayscale: Bitcoin vor neuem Zyklusbruch
Grayscale geht davon aus, dass 2026 das Ende des klassischen Bitcoin-Vierjahreszyklus markieren könnte. Stattdessen erwartet der Vermögensverwalter neue Allzeithochs durch strukturelle Nachfrage.

Der Krypto-Vermögensverwalter Grayscale stellt den traditionellen Vierjahreszyklus von Bitcoin zunehmend infrage und erwartet ab 2026 eine neue Marktphase mit weiteren Allzeithochs. Laut Grayscale verliert das bislang stark am Halving-Zyklus orientierte Modell an Aussagekraft, da sich die Marktstruktur grundlegend verändert hat. Entscheidende Faktoren seien die wachsende institutionelle Nachfrage, der Einfluss von Spot-Bitcoin-ETFs, steigende regulatorische Klarheit sowie die zunehmende Integration von Bitcoin in globale Finanzportfolios.
Für den Kryptomarkt hätte ein Ende des klassischen Zyklus weitreichende Konsequenzen. Statt ausgeprägter Boom-und-Bust-Phasen könnten sich längere Trendbewegungen mit geringeren Drawdowns etablieren. Besonders Bitcoin würde dadurch stärker den Charakter eines makroökonomischen Assets annehmen, das auf Liquidität, Zinspolitik und Kapitalflüsse reagiert – ähnlich wie Gold oder große Aktienindizes.
Für Anleger bedeutet diese Einschätzung einen möglichen Paradigmenwechsel. Timing-Strategien, die sich ausschließlich am Halving orientieren, könnten an Relevanz verlieren. Stattdessen rücken langfristige Kapitalzuflüsse, ETF-Nachfrage und das globale Liquiditätsumfeld in den Vordergrund. Kurzfristige Volatilität bleibt zwar bestehen, doch strukturell sieht Grayscale Bitcoin auf dem Weg zu neuen Höchstständen.
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