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Dez. 18, 2025
Fed öffnet Banken wieder für Krypto
Die US-Notenbank Federal Reserve erlaubt Banken wieder bestimmte Kryptoaktivitäten. Der Schritt markiert eine regulatorische Lockerung und stärkt die institutionelle Integration von Kryptowährungen.

Die Federal Reserve hat Banken in den USA erneut grünes Licht für ausgewählte Kryptoaktivitäten gegeben. Nach einer Phase strenger Einschränkungen dürfen Institute nun wieder unter klar definierten Rahmenbedingungen in Bereichen wie Krypto-Verwahrung, Stablecoin-bezogene Dienstleistungen, Blockchain-Abwicklung und Tokenisierung aktiv werden. Voraussetzung bleibt eine robuste Risikokontrolle, die Einhaltung von Compliance-Vorgaben sowie eine enge Abstimmung mit den zuständigen Aufsichtsbehörden. Die Entscheidung gilt als Abkehr von der zuvor sehr vorsichtigen Haltung der Fed gegenüber digitalen Assets.
Für die Finanzmärkte ist dies ein starkes Signal. Banken spielen eine zentrale Rolle bei der Kapitalvermittlung und der Skalierung neuer Finanztechnologien. Die regulatorische Öffnung senkt die Eintrittsbarrieren für institutionelle Investoren und erleichtert die Anbindung von Krypto-Produkten an das traditionelle Finanzsystem.
Für den Kryptomarkt ist die Maßnahme strukturell bullish. Eine stärkere Beteiligung von Banken erhöht die Liquidität, verbessert die Marktinfrastruktur und stärkt das Vertrauen in Bitcoin, Ethereum und andere Kryptoassets. Gleichzeitig beschleunigt sie die Entwicklung von Tokenisierung realer Vermögenswerte und On-Chain-Finanzdienstleistungen. Kurzfristig dürfte die Nachricht die Risikobereitschaft stützen, langfristig fördert sie die nachhaltige Institutionalisierung des Kryptomarktes.
Insgesamt signalisiert die Fed, dass Kryptowährungen zunehmend als dauerhafter Bestandteil des Finanzsystems betrachtet werden.
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