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Dez. 31, 2025
Fed-Zinssenkung im Januar gilt als unwahrscheinlich
Laut Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit bei 87 %, dass die Federal Reserve im Januar keine Zinssenkung vornimmt. Die Erwartungen an eine schnelle geldpolitische Lockerung bleiben damit gedämpft.

Der Prognosemarkt Polymarket signalisiert eine klare Erwartungshaltung der Marktteilnehmer. Mit einer Wahrscheinlichkeit von 87 % wird davon ausgegangen, dass die Federal Reserve im Januar auf eine Zinssenkung verzichtet. Diese Einschätzung spiegelt die zuletzt robusten Wirtschaftsdaten, einen weiterhin stabilen Arbeitsmarkt sowie die vorsichtige Kommunikation der US-Notenbank wider. Trotz einer moderateren Inflationsentwicklung sehen viele Marktteilnehmer aktuell keinen ausreichenden Handlungsdruck für eine sofortige geldpolitische Lockerung.
Für die Finanzmärkte ist diese Erwartung von zentraler Bedeutung. Bleibende Zinsen verlängern das derzeit restriktive Umfeld und begrenzen kurzfristig das Aufwärtspotenzial bei Aktien und anderen Risikoanlagen. Gleichzeitig bleiben Anleiherenditen und geldmarktnahe Investments attraktiv, was Kapital weiter an der Seitenlinie hält. Die kommenden Inflations- und Arbeitsmarktdaten werden daher entscheidend sein, um den zeitlichen Rahmen möglicher Zinssenkungen neu zu bewerten.
Für den Kryptomarkt ist das Signal kurzfristig neutral bis leicht belastend. Ohne Zinssenkungen verbessert sich die Liquidität nicht unmittelbar. Mittel- bis langfristig bleibt jedoch entscheidend, ob sich im weiteren Jahresverlauf eine Lockerung der Geldpolitik abzeichnet, was digitalen Assets wieder Rückenwind geben könnte.
Die Inhalte in Crypto Now dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Investieren und Traden sind mit Risiken verbunden und erfolgen auf eigene Verantwortung.
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