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Dez. 31, 2025
Mexiko erhöht Zölle auf chinesische Importe
Mexiko wird ab Donnerstag die Zölle auf chinesische Importe um bis zu 35 % anheben. Der Schritt verschärft die handelspolitischen Spannungen und könnte globale Lieferketten beeinflussen.

Mexiko plant ab Donnerstag eine deutliche Erhöhung der Zölle auf chinesische Importe um bis zu 35 Prozent. Die Maßnahme zielt darauf ab, heimische Industrien zu schützen und Wettbewerbsverzerrungen durch billige Importe zu begrenzen. Gleichzeitig fügt sich der Schritt in einen breiteren globalen Trend zunehmender handelspolitischer Abschottung ein, insbesondere gegenüber China. Betroffen sein dürften vor allem Industriegüter, Vorprodukte und Konsumwaren, die bisher zu vergleichsweise niedrigen Kosten importiert wurden.
Für die Finanzmärkte ist die Entscheidung von Bedeutung, da höhere Zölle Handelsströme umlenken und Kostenstrukturen verändern können. Unternehmen könnten gezwungen sein, Lieferketten neu auszurichten, was kurzfristig Margen belastet und die Inflation in bestimmten Sektoren anheizen kann. Gleichzeitig profitieren alternative Produktionsstandorte, insbesondere in Lateinamerika und den USA, von einer möglichen Verlagerung der Nachfrage.
Für den Kryptomarkt ist die Entwicklung indirekt relevant. Zunehmende Handelskonflikte erhöhen die geopolitische Unsicherheit und können das Vertrauen in das globale Handelssystem belasten. In solchen Phasen wächst häufig das Interesse an alternativen, grenzüberschreitenden Wertaufbewahrungsmitteln. Sollten Handelsbarrieren weiter zunehmen, könnte dies langfristig die Attraktivität digitaler Assets als neutrale, nicht staatlich kontrollierte Systeme stärken.
Die Inhalte in Crypto Now dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Investieren und Traden sind mit Risiken verbunden und erfolgen auf eigene Verantwortung.
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