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Jan. 16, 2026
US-Dollar vor schwächstem Jahr seit 2017
Der US-Dollar steuert auf sein schwächstes Jahresergebnis seit 2017 zu. Währungsdruck, geldpolitische Erwartungen und steigende Schulden belasten den Greenback zunehmend.

Der US-Dollar steht vor seinem schwächsten Jahr seit 2017 und verliert gegenüber mehreren wichtigen Währungen deutlich an Wert. Ausschlaggebend sind eine Kombination aus nachlassender Zinsfantasie, steigender Staatsverschuldung und wachsenden fiskalischen Unsicherheiten. Investoren preisen zunehmend ein Umfeld ein, in dem die geldpolitische Dominanz der USA an Glaubwürdigkeit verliert.
Ein weiterer Belastungsfaktor ist der globale Trend zur Diversifikation von Währungsreserven. Immer mehr Länder reduzieren ihre Abhängigkeit vom US-Dollar und setzen verstärkt auf Gold, alternative Währungen oder regionale Handelsabkommen. Gleichzeitig haben politische Spannungen, Handelskonflikte und eine aggressive Sanktionspolitik das Vertrauen in den Dollar als neutralen globalen Anker geschwächt.
Für die Finanzmärkte hat ein schwächerer Dollar weitreichende Folgen. Rohstoffe profitieren in der Regel, während internationale Kapitalströme neu ausgerichtet werden. Auch Inflationserwartungen können sich verändern, da importierte Güter teurer werden. Für den Kryptomarkt ist die Entwicklung besonders relevant. Historisch korreliert ein schwächerer US-Dollar mit wachsendem Interesse an Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten. Als begrenzt verfügbare, grenzüberschreitende Alternativen gewinnen sie in Phasen nachlassender Dollar-Stärke zunehmend an Attraktivität.
Die Inhalte in Crypto Now dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Investieren und Traden sind mit Risiken verbunden und erfolgen auf eigene Verantwortung.
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