Politik & Wirtschaft
Alle Artikel
Wissenswert
Jan. 18, 2026
Trump verhängt Zölle auf EU-Waren
Präsident Trump hat 10 % Zölle auf Waren aus Europa angekündigt und mit einer Erhöhung auf 25 % ab dem 1. Juni gedroht, falls kein Abkommen zur Übernahme Grönlands zustande kommt. Betroffen sind mehrere europäische Länder, darunter große Handelspartner der USA.

Präsident Trump hat neue Zölle in Höhe von 10 Prozent auf Waren aus der Europäische Union angekündigt. Nach Angaben der US-Regierung sollen diese Zölle auf 25 Prozent angehoben werden, sofern bis zum 1. Juni keine Einigung über den Erwerb Grönlands erzielt wird. Betroffen sind unter anderem das Vereinigtes Königreich, Frankreich, Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland und die Niederlande.
Die Maßnahme markiert eine deutliche Eskalation der transatlantischen Handelsspannungen. Zölle dieser Größenordnung könnten europäische Exporte verteuern, Lieferketten stören und den Preisdruck auf Konsumenten erhöhen. Gleichzeitig erhöht die politische Verknüpfung von Handelspolitik mit geopolitischen Zielen die Unsicherheit für Unternehmen und Investoren.
Für die Finanzmärkte bedeutet dies ein erhöhtes Volatilitätsrisiko. Exportorientierte Branchen dürften besonders sensibel reagieren, während Währungs- und Aktienmärkte politische Risiken neu einpreisen. Auch für den Kryptomarkt ist die Entwicklung relevant. Zunehmende Handelsbarrieren und geopolitische Unsicherheit stärken langfristig das Interesse an grenzüberschreitenden, nicht staatlich kontrollierten Vermögenswerten. Kurzfristig kann jedoch eine Phase erhöhter Risikoaversion zu stärkeren Kursschwankungen führen, bis Klarheit über mögliche Verhandlungen oder Gegenmaßnahmen entsteht.
Die Inhalte in Crypto Now dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Investieren und Traden sind mit Risiken verbunden und erfolgen auf eigene Verantwortung.
Politik & Wirtschaft
Alle Artikel
Wissenswert
Weitere Nachrichten lesen