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Politik & Wirtschaft
Jan. 18, 2026
EU stoppt Handelsabkommen mit USA
Die Europäische Union will das laufende Handelsabkommen mit den USA aussetzen, nachdem Präsident Trump neue Zolldrohungen ausgesprochen hat. Der Schritt verschärft den transatlantischen Handelskonflikt deutlich.

Die Europäische Union plant, ihr bestehendes Handelsabkommen mit den Vereinigte Staaten auszusetzen. Hintergrund sind die jüngsten Zolldrohungen von Präsident Trump, der Importabgaben auf europäische Waren angekündigt und weitere Eskalationen in Aussicht gestellt hat. Die Entscheidung gilt als direkte Reaktion auf die zunehmende Verknüpfung von Handelspolitik mit geopolitischen Forderungen.
Die Aussetzung des Abkommens dürfte erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen beider Seiten haben. Handelsströme könnten gestört, Lieferketten unterbrochen und Investitionsentscheidungen verschoben werden. Besonders exportorientierte Branchen in Europa und den USA stehen vor einer Phase erhöhter Unsicherheit. Gleichzeitig steigt das Risiko von Gegenmaßnahmen, was den Konflikt weiter verschärfen könnte.
Für die Finanzmärkte bedeutet dieser Schritt eine neue Eskalationsstufe. Handelskonflikte zwischen großen Wirtschaftsräumen wirken sich häufig negativ auf Wachstumserwartungen aus und erhöhen die Volatilität an Aktien-, Währungs- und Rohstoffmärkten. Auch für den Kryptomarkt ist die Entwicklung relevant. Politische Fragmentierung und protektionistische Maßnahmen stärken langfristig das Narrativ grenzüberschreitender, nicht staatlich kontrollierter Finanzsysteme. Kurzfristig kann jedoch eine Risikoaversion dominieren, solange unklar bleibt, ob Verhandlungen wieder aufgenommen werden oder der Konflikt weiter eskaliert.
Die Inhalte in Crypto Now dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Investieren und Traden sind mit Risiken verbunden und erfolgen auf eigene Verantwortung.
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