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Jan. 19, 2026
Euro fällt nach Trumps Zolldrohung
Der Euro hat nach neuen Zolldrohungen von Präsident Trump 0,1 % gegenüber dem US-Dollar verloren. Die Reaktion spiegelt steigende Unsicherheit im transatlantischen Handelsverhältnis wider.

Der Euro geriet unter Druck und verlor rund 0,1 Prozent gegenüber dem US-Dollar, nachdem Präsident Trump neue Zolldrohungen gegen europäische Waren ausgesprochen hatte. Auch wenn die Bewegung auf den ersten Blick moderat erscheint, zeigt sie, wie sensibel Devisenmärkte auf handelspolitische Eskalationen reagieren. Währungen gelten oft als erste Indikatoren für geopolitische Spannungen, da Kapitalströme schnell auf neue Risiken reagieren.
Die Aussicht auf höhere US-Zölle belastet insbesondere exportorientierte Volkswirtschaften in Europa. Steigende Handelsbarrieren könnten das Wachstum dämpfen und die wirtschaftlichen Aussichten eintrüben, was den Euro gegenüber dem Dollar schwächt. Gleichzeitig profitiert der US-Dollar in Phasen globaler Unsicherheit häufig von seiner Rolle als sicherer Hafen, selbst wenn die Spannungen ihren Ursprung in der US-Politik haben.
Für die Finanzmärkte insgesamt signalisiert die Bewegung eine zunehmende Nervosität. Sollten sich die Drohungen in konkrete Maßnahmen verwandeln, könnten stärkere Ausschläge an den Devisen- und Aktienmärkten folgen. Für den Kryptomarkt ist die Entwicklung ebenfalls relevant. Währungsschwankungen und handelspolitische Unsicherheit erhöhen langfristig das Interesse an grenzüberschreitenden, nicht staatlich gebundenen Vermögenswerten. Kurzfristig kann jedoch eine stärkere Dollar-Nachfrage die Liquidität aus Risikoassets abziehen und die Volatilität erhöhen.
Die Inhalte in Crypto Now dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Investieren und Traden sind mit Risiken verbunden und erfolgen auf eigene Verantwortung.
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