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Jan. 20, 2026
Gold erreicht erstmals 4.700 US-Dollar
Der Goldpreis ist erstmals in der Geschichte auf 4.700 US-Dollar je Unze gestiegen. Der Anstieg spiegelt zunehmende geopolitische Risiken und wachsende Zweifel an Fiat-Währungen wider.

Gold hat ein neues historisches Allzeithoch erreicht und notiert erstmals bei 4.700 US-Dollar je Unze. Der starke Preisanstieg ist Ausdruck einer außergewöhnlichen Kombination aus geopolitischer Unsicherheit, expansiver Fiskalpolitik und wachsendem Misstrauen gegenüber staatlichen Währungen. Anleger suchen zunehmend Schutz in physischen Sachwerten, da sich globale Risiken weiter zuspitzen.
Ein zentraler Treiber ist die weltweite Verschuldung, insbesondere in den großen Industrienationen. Gleichzeitig sorgen militärische Konflikte, Handelsstreitigkeiten und politische Spannungen für eine Flucht in vermeintlich sichere Häfen. Auch die Geldpolitik spielt eine Rolle: Erwartungen an langfristig niedrige Realzinsen erhöhen die Attraktivität von Gold, da Opportunitätskosten sinken.
Für die Finanzmärkte ist der Goldanstieg ein klares Warnsignal. Historisch gehen neue Gold-Allzeithochs häufig mit steigender Unsicherheit und sinkendem Vertrauen in das bestehende Finanzsystem einher. Für den Kryptomarkt ist diese Entwicklung besonders relevant. Gold und Bitcoin werden zunehmend als alternative Wertspeicher betrachtet. Steigende Goldpreise stärken das Narrativ knapper, nicht beliebig vermehrbarer Vermögenswerte und können langfristig auch digitales Kapital anziehen, selbst wenn kurzfristig erhöhte Volatilität anhält.
Die Inhalte in Crypto Now dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Investieren und Traden sind mit Risiken verbunden und erfolgen auf eigene Verantwortung.
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