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Jan. 22, 2026
Trump bestätigt 25 % Zölle für Iran-Handelspartner
Präsident Trump bekräftigt, dass 25 % Zölle auf Länder verhängt bleiben, die weiterhin Handel mit dem Iran treiben. Die Maßnahme ist Teil eines verschärften Drucks auf Teheran und sorgt für wachsende Spannungen im globalen Handel.

Präsident Trump hat erneut betont, dass die angekündigten 25 % Zölle auf Länder, die mit dem Iran Handel treiben, weiterhin bestehen bleiben sollen. Laut seiner Ankündigung würden sämtliche Staaten, die wirtschaftliche Beziehungen mit Teheran pflegen, diese Strafzölle auf ihre Importe in die Vereinigten Staaten zahlen müssen. Mit dieser Strategie verfolgt die US-Regierung das Ziel, den politischen und wirtschaftlichen Druck auf die iranische Führung zu erhöhen, insbesondere vor dem Hintergrund anhaltender innenpolitischer Unruhen im Land.
Die Zölle gelten „mit sofortiger Wirkung“ und sollen nach Angaben der Regierung ein starkes Signal an globale Handelspartner senden. Allerdings bleibt unklar, wie die Maßnahme technisch durchgesetzt wird und welche konkreten Kriterien für die Definition von „Handel mit dem Iran“ zugrunde gelegt werden. Viele der größten Handelspartner Irans – etwa China, Indien, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei – stehen damit potenziell im Fokus der Zolldrohung.
Für die Finanzmärkte stellt diese Politik einen bedeutenden geopolitischen Risikofaktor dar. Steigende Handelsbarrieren können Lieferketten belasten und gleichzeitig die Volatilität an Aktien- und Devisenmärkten erhöhen. Insbesondere Rohstoffe und exportorientierte Sektoren reagieren sensibel auf zunehmende Unsicherheit im Welthandel. Für den Kryptomarkt ist die Entwicklung ebenfalls relevant: Geopolitische Spannungen und protektionistische Maßnahmen verstärken häufig das Interesse an grenzüberschreitenden, nicht staatlich kontrollierten Vermögenswerten, da Anleger in unsicheren Zeiten nach Alternativen suchen.
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