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Jan. 27, 2026
US-Dollar verliert über 10 %
Der US-Dollar hat in den vergangenen 12 Monaten mehr als 10 % an Wert verloren. Die Entwicklung spiegelt wachsende Zweifel an der langfristigen Stabilität der US-Währung wider.

Der US-Dollar hat über die letzten zwölf Monate mehr als zehn Prozent seines Wertes eingebüßt und damit eine der schwächsten Phasen der vergangenen Jahre erlebt. Die Abwertung ist das Ergebnis mehrerer zusammenwirkender Faktoren, darunter hohe Staatsverschuldung, anhaltende Haushaltsdefizite sowie zunehmende geopolitische Spannungen. Auch die Erwartung einer künftig lockereren Geldpolitik belastet den Greenback zusätzlich.
Für die Vereinigte Staaten bedeutet ein schwächerer Dollar zwar kurzfristige Vorteile für Exporte, gleichzeitig verteuern sich jedoch Importe und Rohstoffe, was langfristig inflationäre Effekte begünstigen kann. International führt die Dollar-Schwäche zu einer Neubewertung von Währungsreserven, da immer mehr Länder ihre Abhängigkeit vom US-Dollar reduzieren möchten.
Für die Finanzmärkte ist diese Entwicklung von großer Bedeutung. Ein fallender Dollar stärkt tendenziell Rohstoffe wie Gold und Silber sowie alternative Anlageklassen. Auch globale Kapitalflüsse können sich verschieben, da Investoren verstärkt nach Wertspeichern außerhalb klassischer Fiat-Währungen suchen. Für den Kryptomarkt ist die Dollar-Schwäche besonders relevant. Digitale Vermögenswerte werden zunehmend als Absicherung gegen Währungsabwertung betrachtet. Ein nachhaltiger Vertrauensverlust in den US-Dollar kann langfristig die Nachfrage nach dezentralen, knappen Assets weiter erhöhen, auch wenn kurzfristige Marktschwankungen nicht auszuschließen sind.
Die Inhalte in Crypto Now dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Investieren und Traden sind mit Risiken verbunden und erfolgen auf eigene Verantwortung.
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