Wöchentlicher Wirtschaftsausblick
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Feb. 01, 2026
Wirtschaftskalender-Ausblick KW 6
Die erste Februarwoche bringt eine Mischung aus Arbeitsmarktdaten, Inflationszahlen und einer Zinsentscheidung in Europa. Besonders die Entwicklung am US-Arbeitsmarkt und die Inflationsdynamik bleiben entscheidend für die weitere Geldpolitik.

Am Dienstag werden die JOLTS-Daten zu den offenen Stellen in den USA veröffentlicht.
Vorher: 7,146 Mio.
Prognose: 7,210 Mio.
Ein Anstieg der offenen Stellen deutet auf einen weiterhin angespannten Arbeitsmarkt hin. Mehr Nachfrage nach Arbeitskräften erhöht den Lohndruck und kann die Inflation stützen.
Für die Märkte wäre das negativ, da die Fed in einem solchen Umfeld die Zinsen länger hoch halten könnte, um Inflation und Löhne zu bremsen.
Zur Wochenmitte folgt der Verbraucherpreisindex (VPI).
Vorher: 1,9 %
Prognose: 1,8 %
Ein leichter Rückgang der Inflation wäre positiv für den Markt, da er den Preisdruck weiter reduziert und den geldpolitischen Spielraum für zukünftige Zinssenkungen vergrößert.
Vorher: 2,15 %
Prognose: 2,15 %
Eine unveränderte Zinspolitik wird erwartet. Bleiben die Zinsen stabil, ist der Effekt für die Märkte neutral, solange es keine überraschenden Aussagen im Ausblick gibt.
Vorher: 209.000
Prognose: 213.000
Ein Anstieg der Anträge wäre negativ für die Wirtschaft, da er auf eine Abschwächung des Arbeitsmarktes hindeutet. Für die Märkte kann das jedoch positiv sein, da eine solche Entwicklung Zinssenkungen wahrscheinlicher macht.
Vorher: 4,4 %
Prognose: 4,4 %
Eine unveränderte Arbeitslosenquote signalisiert einen stabilen Arbeitsmarkt. Für die Märkte ist das ein neutraler Impuls, da sich daraus weder zusätzlicher Druck noch neue Entlastung für die Geldpolitik ergibt.
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