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Feb. 01, 2026
Japans 2-Jahres-Rendite sinkt deutlich
Die Rendite der zweijährigen japanischen Staatsanleihe ist auf 1,225 Prozent gefallen, ein Rückgang um 2,5 Basispunkte. Der Markt signalisiert veränderte Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik.

Die Rendite der zweijährigen Staatsanleihen in Japan ist auf 1,225 Prozent gesunken und damit um 2,5 Basispunkte gefallen. Kurzlaufende Anleihen gelten als besonders sensibel gegenüber geldpolitischen Erwartungen, weshalb diese Bewegung als klares Signal für eine Neubewertung der Zinsperspektive interpretiert wird. Marktteilnehmer scheinen zunehmend davon auszugehen, dass sich der geldpolitische Spielraum der japanischen Notenbank wieder ausweiten könnte.
Nach Jahren extrem lockerer Geldpolitik hatte die Bank of Japan zuletzt vorsichtige Schritte in Richtung Normalisierung eingeleitet. Der aktuelle Rückgang der Kurzfristzinsen deutet jedoch darauf hin, dass Investoren angesichts globaler Wachstumsrisiken, geopolitischer Spannungen und schwächerer internationaler Nachfrage wieder mit einer defensiveren Haltung rechnen. Gleichzeitig steigt in unsicheren Phasen häufig die Nachfrage nach sicheren Staatsanleihen, was zusätzlichen Druck auf die Renditen ausübt.
Für die globalen Finanzmärkte ist die Entwicklung relevant, da Japan eine Schlüsselrolle im internationalen Anleihemarkt einnimmt. Sinkende Renditen können Kapitalströme in Richtung höher verzinster Märkte beeinflussen. Für den Kryptomarkt ist dies ebenfalls von Bedeutung, da fallende Anleiherenditen die Attraktivität alternativer Vermögenswerte erhöhen können. In einem Umfeld niedriger realer Renditen rücken knappe Assets zunehmend in den Fokus langfristiger Investoren.
Die Inhalte in Crypto Now dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken und stellen keine Anlage- oder Finanzberatung dar. Investieren und Traden sind mit Risiken verbunden und erfolgen auf eigene Verantwortung.
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